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Die Vereinigten Altstadtleiste haben Ende November ein Positionspapier für eine vielfältige Untere Altstadt abgefasst.
"Die Untere Altstadt ist ein vielseitig, dicht genutztes Gebiet und gibt heute einer breiten Bevölkerung Raum. Raum zum Wohnen, Flanieren, Wirtschaften, Kulturgeniessen, Ausgehen, Einkaufen, Staunen, Arbeiten, Versammeln, Treffen, Sein und Spielen. Für diese Vielfalt setzen sich die Vereinigten Altstadtleiste (VAL) ein und machen deshalb darauf aufmerksam, dass die richtigen Rahmenbedingungen existenziell für diese Vielfalt sind. Wir setzen uns ein für abwechslungsreiche Sockelnutzungen (Erdgeschossflächen), zahlbare Wohnflächen und Rahmenbedingungen, welche Anwohnenden und KMUs entsprechen und den verschiedensten Ansprüchen gerecht werden ohne einzelne Bevölkerungs- und Nutzergruppen zu bevorzugen, bzw. zu benachteiligen. Wir setzen uns für ein Miteinander ein." Das gesamte Positionspapier kann von folgendem Link heruntergeladen werden: altstadtleiste.ch/aktuelle-informationen/ Der Gemeinderat der Stadt Bern hat Hochbau Stadt Bern mit der Planung einer öffentlichen WC-Anlage auf dem Mühlenplatz beauftragt. Der Vorstand des Matteleists wurde im September um eine Stellungnahme zum vorliegenden Projekt gebeten.
Im Rahmen des Konzepts für öffentliche WC-Anlagen hat Hochbau Stadt Bern ein Projekt zur Einrichtung einer öffentlichen WC-Anlage auf dem Mühlenplatz erstellt. Die erstellten Pläne sehen die Installation der WC-Anlage im Bereich der Altglascontainer vor. Dies bedeutet ein Verlust von netto fünf Parkplätzen auf dem Mühlenplatz. Parksituation in der Matte Die Matte ist als gemischte Gewerbe- und Wohnzone auf nahegelegene Parkmöglichkeiten angewiesen. Aufgrund der Hochwassersituation sind Alternativen wie Tiefgaragen keine Option. Die beschränkten Parkmöglichkeiten sind bereits zum jetzigen Zeitpunkt komplett ausgelastet, wenn nicht sogar überlastet. Deshalb hat der Vorstand des Matteleists den Verantwortlichen von Hochbau Stadt Bern zwei alternative Vorschläge zur Prüfung vorgelegt. Zum einen wurde ein Ausbau der bestehenden sanitären Anlage am Fuss der Nydeggtreppe vorgeschlagen, zum anderen wurden drei parkplatzschonende Varianten zur Installation einer neuen WC-Anlage auf dem Mühlenplatz skizziert. Alternativvorschläge Unterhalb der Nydeggtreppe befindet sich bereits heute eine sanitäre Anlage mit Pissoirs. Diese Anlage bedarf einer Sanierung, da sie aktuell wenig einladend wirkt und nicht den Ansprüchen eines gepflegten Stadtbildes entspricht. Aus Sicht des Vorstands des Matteleists ist die Sanierung und der Ausbau dieser Anlage, und damit die Anpassung der Pissoirs an die heutigen Hygiene- und Unterhaltsstandards, die ressourcenschonendste Lösung. Auf der Basis der vorliegenden Pläne zur Installation einer WC-Anlage auf dem Mühlenplatz hat der Vorstand des Matteleists zudem drei Alternativen skizziert, die jeweils platzsparendere Anordnungen vorsehen und damit den Verlust an Parkplätzen minimieren. Prüfung und Rückmeldung von Hochbau Stadt Bern Hochbau Stadt Bern hat nach Eingabe der Stellungnahme die Alternativvorschläge des Vorstands verwaltungsintern geprüft. Zwar wurde der Vorschlag zur Sanierung und zum Ausbau der bestehenden sanitären Anlage unterhalb der Nydeggtreppe aufgrund des Standorts nicht berücksichtigt, jedoch konnte die Installation der Anlage auf dem Mühlenplatz gemäss den Skizzen des Vorstands soweit angepasst werden, dass neben dem Arealtor der Holzentnahmestelle drei Parkplätze erhalten bleiben. Von den 168 bernischen Poststellen sollen 76 verschwinden. Auch die Matte-Post soll geschlossen werden. Die Post in der Kramgasse soll hingegen weiter betrieben werden. Die Vereinigten Altstadt Leiste VAL sammelten bis am letzten Samstag Unterschriften für den Erhalt der beiden Poststellen Matte und Kramgasse, die am kommenden 8. Juni 2017 der Post übergeben werden. Der Matte-Leist ist enttäuscht über das Vorgehen der Post. Ganz nach der Maxime eines römischen Caesars "Teile und Herrsche" hintertreibt die Post das Engagement aus der Bevölkerung, wenn die Poststelle in der Kramgasse vorläufig weiter betrieben wird, diese in der Matte aber geschlossen werden soll. Fast genau vor 15 Jahren wurde bereits eine Petition gegen die Schliessung der Matte-Post eingereicht. Immer noch beträgt die Höhendifferenz 32 Meter Höhendifferenz und immer noch gibts tagsüber keinen Busbetrieb (!). Der Matte-Leist dankt für jede weitere Unterschrift, mit welcher Sie die Post-Petition unterstützen. Der Bund vom 23.5.2017
Diese 76 Berner Poststellen sollen verschwinden Und nochmals im Bund vom 23.5.2017 mit Zitaten vom Präsidenten des Matteleists: Poststellen: Zweckoptimismus in Gemeinden
Wie aus den Medien bekannt, wird die Post in den kommenden Monaten schweizweit ca. 600 bis 800 Poststellen schliessen. Leider wird die Öffentlichkeit nur sehr zögerlich und meist nur im Zusammenhang mit den Schliessungsentscheid der betroffenen Poststelle informiert. Gemäss einer Übersicht der Gewerkschaft Syndicom sind in der Unteren Altstadt die beiden Poststellen in der Kramgasse und in der Matte "gefährdet", d.h. von einer möglichen Schliessung betroffen.
Der Matteleist ist zusammen mit den Vereinigten Altstadtleisten (VAL) der Meinung, dass beide Poststellen sowohl für die Anwohnenden, für das Gewerbe und die Verwaltung und ebenso für Besuchende in der Altstadt von höchster Wichtigkeit sind. Wir haben uns daher zu einer Petition und Unterschriftensammlung für den Erhalt dieser beiden Poststellen entschlossen und wir bitten Sie uns dabei zu unterstützen. Hier finden Sie einen Unterschriftenbogen. Wir bitten Sie, dieses auch an Ihre Nachbarn und Bekannten weiterzugeben. Bitte Schicken Sie die unterschriebenen Blätter bis am 20. Mai 2017 an den Matteleist oder an die Vereinigten Altstadtleiste VAL, Postfach, 3000 Bern 8 Kramgasse.
ufgrund der früheren Struktur als Industrie und Gewerbezone in der Nähe der Aare gibt es im Matteqartier verschiedene noch bestehende Kraftwerkskanäle. Entlang von diesen Kanälen wurden Hammerwerke und Mühlen betrieben. Der Mattebach war immer als offener Bach konzipiert und führt entlang der Gerberngasse am Wöschhüsi vorbei, bevor er vor der Kanalgasse (heute Teil der Gerberngasse) beim Haus Nr. 27 eingedohlt wird.
Insbesondere beim Ausfluss aus dem Tych und zwischen den beiden Schulhäusern, sowie auch beim Mühlenplatz und auf der Höhe der Terrassen von Ligu Lehm und Fischerstübli besteht bereits heute eine naturnahe Situation mit Blocksteinen, welche eine Spontanbegrünung und Ruheplätze für Wassertiere begünstigen. Mit den zusätzlichen Massnahmen soll diese naturnahe Situation aufgewertet werden. Durch das Verschieben oder das Einsetzen von zusätzlichen Blocksteinen sollen strömungsarme Zonen und Mulden geschaffen werden, welche mit substrathaltigem Material aufgefüllt und in die Wasserpflanzen (z.B. Sumpfdotterblumen oder Lilien) eingepflanzt werden könnten. Ebenfalls könnten an einzelnen Stellen (kleinere) Wurzelstöcke eingesetzt und damit eine für kleine Fische ideale naturnahe Umgebung geschaffen werden. |
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Januar 2026
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